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Autor Thema: ATP-Tour  (Gelesen 77621 mal)
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Sieger Mailand-SanRemo 2008
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« Antworten #2850 am: April 27, 2010, 11:33:50 »

federer persönlich zur sandsaison:
2006 waren Sie im Final gegen Rafael Nadal nahe dran am Turniersieg. Welche Erinnerungen haben Sie an diese Partie, in der Sie zwei Matchbälle vergeben hatten?
«Es war ein atemberaubendes Spiel. Und obwohl ich es verloren hatte, habe ich sehr schöne Erinnerungen daran. Ich hatte ein gutes Gefühl nach der Partie, da ich Nadal auf Sand fünf Stunden fordern konnte, nachdem ich zuvor zwei harte Dreisatz-Partien bestritten hatte. Danach wusste ich, dass ich eines Tages das French Open gewinnen kann.»

Ihr letztes Turnier haben Sie im März in Miami gespielt. Was haben Sie in der Zwischenzeit gemacht?
«Ich trainierte ein wenig während meiner Ferien. Dann habe ich mit Pierre Paganini und Severin Lüthi ein hartes, zweiwöchiges Aufbautraining auf Sand gemacht. Ich fühle mich bereit und mental frisch, da ich ja erst vier Turniere in dieser Saison bestritten habe. Dafür gibt es aber auch Gründe, denn schliesslich will ich auch in Wimbledon noch fit sein.»

Dank den letztjährigen Erfolgen in Madrid und Paris haben Sie in den kommenden Wochen viele Punkte in der Weltrangliste zu verteidigen. Ist der Druck nun grösser oder gehen Sie lockerer an die Sache ran, da Sie nun das French Open gewonnen haben?
«Ich bin eindeutig entspannter in dieser Saison. In der Vergangenheit war meistens die erste Frage bei Beginn der Sandplatzsaison 'Und, gewinnst du in diesem Jahr das French Open?' Es war immer dieser leicht negative Unterton da und dementsprechend war auch der Druck immer gross. Das war über die Dauer hinweg nicht immer einfach. Dies wird in diesem Jahr sicher anders werden. Ich kann die Saison mehr geniessen, vor allem wenn ich nach Paris kommen werde.»

Hier in Rom treffen Sie zum Auftakt auf den Sieger der Partie zwischen Marcos Baghdatis und Ernests Gulbis. Wie schätzen Sie die beiden ein?
«Ich kenne beide und habe gegen sie in dieser Saison bereits gespielt . Beide sind Hartplatz-Spezialisten, deswegen bin ich gespannt, wer gewinnen wird. Es wird eine schwierige Auftaktbegegnung für mich, da beide offensiv sehr stark sind. Ich hoffe, ich komme durch, damit ich ins Turnier rein finde.»

Nach dem French Open könnten Sie den Rekord von Pete Sampras brechen, der insgesamt 286 Wochen die Weltrangliste anführte. Wie wichtig ist Ihnen diese Marke?
«Es wäre schön, irgendwann diesen Rekord zu brechen. Ich bin immer stolz, wenn ich montags aufwache und die Nummer 1 der Welt bin. Das zeigt dir, dass du vieles richtig machst und auf einem guten Weg bist. Momentan ist die Nummer 1 sehr wichtig für mich, dass wissen die Leute, und natürlich möchte ich diese Position dso lange als mögich verteidigen.
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« Antworten #2851 am: April 27, 2010, 14:53:43 »

Federer ist chronischer Favorit. Würde für Paris auch deine Reihenfolge sehen: 1. Nadal, 2. Verdasco, dann 3. Federer.



vergessen wir den rom finalisten 2009, wawrinkastan the man,nicht
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« Antworten #2852 am: April 27, 2010, 17:32:45 »

uns nadal muss erst mal die hürde kohli bezwingen
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« Antworten #2853 am: April 27, 2010, 17:38:45 »

Nach dem French Open könnten Sie den Rekord von Pete Sampras brechen, der insgesamt 286 Wochen die Weltrangliste anführte.

Bin mal gespannt, ob er den Rekord von Pistol-Pete knackt.
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« Antworten #2854 am: April 27, 2010, 18:04:55 »

er ist jetzt seit 43 wochen wieder die nr. 1. macht insgesamt 280 wochen. wer hätte vor einem jahr gedacht, das ser so nahe kommt. nach der niederlage im australian open 2009 hätten nicht viele darauf gewettet, dass er die damals fehlenden 50 wochen nr. 1 noch machen kann. jetzt siehts sehr gut aus, obwohl er in madrid und paris 3000 punkte verteidigen muss.

momentan tut er sich aber schwer im zweiten satz gegen gulbis. 1:6 für gulbis, nach 6:2 im ersten...

gulbis nun auch im dritten mit break vorne, das könnte die entscheidung sein
« Letzte Änderung: April 27, 2010, 18:27:06 von lenker » Gespeichert
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« Antworten #2855 am: April 28, 2010, 13:51:42 »

«Das ist die dritte knappe Niederlage hintereinander», ärgert sich Federer. «Das will ich wieder ändern!» Bis zur Titelverteidigung an den French Open in dreieinhalb Wochen bleibt nicht mehr viel Zeit, um den Tritt auf Sand zu finden. Der Schweizer spielt noch in Estoril und Madrid.

Beunruhigen lässt er sich aber noch nicht. «Das kann passieren», wiegelt er ab. Und fügt kämpferisch hinzu: «Ich werde nun trainieren wie ein Verrückter!» Er müsse nun viel auf Sand spielen und Matches gewinnen.Deshalb spielt er in Rom heute wieder Doppel mit Kumpel Yves Allegro. «So bekomme ich zusätzliche Spielpraxis auf Sand», erklärt Federer.
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« Antworten #2856 am: April 28, 2010, 20:29:54 »

uns nadal muss erst mal die hürde kohli bezwingen

Am Ende ein besseres Trainingsspiel für Nadal.
6:1, 6:3 oder irgendwie so ähnlich.
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« Antworten #2857 am: April 29, 2010, 09:34:47 »

ja, nadal ist wieder da. aber wawrinka gegen berdych auch gut. und federer spielt doppel
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« Antworten #2858 am: April 30, 2010, 09:33:01 »

stan the man!
In den Achtelfinals fegt der Schweizer French-Open-Finalist Robin Söderling (ATP 7) regelrecht vom Platz. Der Schwede, letzte Woche Finalist in Barcelona, hat beim 6:3, 6:2 keine Chance. In einem hochklassigen ersten Satz reicht dem Waadtländer ein Break zum 4:2. Eindrücklich: Nachdem er zwei Satzbälle vergeben hat, macht Wawrinka den Sack mit einem Ass zu.

Im zweiten Durchgang steht dann praktisch nur noch der Schweizer auf dem Platz. Nach nur 77 Minuten verwertet er gleich seinen ersten Matchball zum souveränen 6:3, 6:2. Die eindrückliche Bilanz: 21 Winner und nur 12 unerzwungene Fehler.

Nächster Gegner im Viertelfinal vom Freitag ist Sandkönig Rafael Nadal, der Victor Hanescu 6:3, 6:2 besiegte. Es ist in Wawrinkas aktueller Form ein ausgesprochen reizvolles Duell!

Rom war für die Schweizer Nummer 2 schon vor zwei Jahren ein gutes Pflaster. Damals erreichte er mit Siegen über die Stars Safin, Murray, Ferrero, Blake und Roddick den bisher einzigen Masters-1000-Final (Niederlage gegen Djokovic). Diesmal ist der Erfolg über Söderling der erste Sieg gegen einen Top-10-Spieler seit letztem Oktober (in Schanghai gegen Roddick dank Verletzung des Amis).


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« Antworten #2859 am: April 30, 2010, 09:57:25 »

wobei wawrinka nun gegen nadal ein fürchterliches match bevorsteht
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« Antworten #2860 am: April 30, 2010, 17:03:16 »

Wenn's gut läuft, gewinnt Stan 8 Spiele.

Verdasco gegen Djokovic verspricht auch einiges.
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« Antworten #2861 am: Mai 01, 2010, 12:54:00 »

5 games. na ja,war nicht mehr zu erwarten
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« Antworten #2862 am: Mai 01, 2010, 13:11:11 »

Und Verdasco in drei Sätzen durch.
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« Antworten #2863 am: Mai 02, 2010, 00:25:47 »

Jut, jut. Ferrer schlägt Verdasco glatt in zwei Sätzen. Damit Finale gegen Nadal...
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Cyrus_Paice
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« Antworten #2864 am: Mai 02, 2010, 15:43:47 »

Irgendwie schade, dass Djokovic nicht mehr die Nummer Zwei auf Sand ist. Seine Duelle gegen Nadal waren immer sehr spannend. Aber vielleicht wird es ja noch besser...

Federer ist ja wohl alles andere als eine überzeugende Nummer Eins. Hätte sich Nadal letztes Jahr nicht zur wichtigsten Zeit der Saison verletzt wäre Federer aus meiner Sicht wahrscheinlich nie wieder in seiner Karriere die Nummer Eins geworden. Außerdem hat das Ranking seit Nadals Verletzung an Bedeutung verloren. Erst wenn Nadal in diesem Jahr wieder die Nummer Eins ist oder nach Wimbledon wird man es wieder ernst nehmen können. Dass Nadal als spanische Nummer Eins in Barcelona als vierfacher Titelverteidiger und beim Masters Series Turnier in Madrid antrat ist völlig normal. Somit ist wohl das schlechte Turnierkalender für diese Probleme verantwortlich. Wäre Nadal nicht verletzt gewesen hätte er vielleicht schon 11 Grand Slam Titel und Federer nur 13. Dieser Federer spielt ja wohl nicht annähernd auf dem selben Niveau eines Nadal. Als er 2010 die Australian Open gewann bezwang er Andreev, der im dritten Satz einen Satzball bei eigenem Aufschlag nicht verwenden konnte obwohl er sich in dem Punkt offensichtlich in eine gewinnende Position gebracht hatte, Hewitt, der sich vier Tage später einer Hüftoperation unterzog, Davydenko, der völlig versagte und vielleicht aus sinnlosen Gründen Angst vor einem Sieg hatte, Tsonga, der wahrscheinlich versagte und Murray, der völlig versagte. Hätte Murray im Finale so gespielt wie in den früheren Runden wäre Federer wohl gnadenlos platt gemacht worden. Da fand ich Federers Siege in Madrid und Cincinnati ehrlich gesagt viel beeindruckender als FO09, Wimbledon 09 oder AO10.
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