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Autor Thema: Sport allgemein  (Gelesen 37238 mal)
BGF
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« Antworten #900 am: Februar 05, 2010, 11:07:15 »

Asashoryu wegen Disko-Prügelei zurückgetreten:
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BGF
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« Antworten #901 am: Februar 07, 2010, 15:48:24 »

Tiger beendet Therapie und plant Comeback:
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BGF
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« Antworten #902 am: Februar 08, 2010, 10:42:36 »

New Orleans gewint überraschend den Super Bowl
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suhtemälk
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« Antworten #903 am: Februar 08, 2010, 11:27:32 »

33ster America's Cup @ Valencia/ESP:

Zuerst waren die Juristen die grossen Spielverderber im Showdown der Milliardäre.
Und nun fehlt schlicht der Wind.
To be continued 
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? - Erklären Sie uns, warum sich Manager oder Chirurgen aufputschen dürfen, um ihre Arbeit leisten zu können, ein Sportler, der seine Leistung erbringen will, hingegen nicht.
Das liegt am Reglement, das sich der Sport selber vorgegeben hat, ausgehend vom Internationalen Olympischen Komitee. Was ich als Normalbürger mit meinem Körper anstelle, ist mir freigestellt. - Sportarzt Walter O. Frey, Interview mit dem Tages-Anzeiger (1998)

Enter the blogosphere: http://mudstud-speaklouder.blogspot.com/
zyniker
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« Antworten #904 am: Februar 08, 2010, 13:17:42 »

New Orleans gewint überraschend den Super Bowl
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,676447,00.html


Was für ein Spiel

Ein völlig überraschender Onside Kick nach der Halbzeit durch die Saints bricht den Colts das Genick.
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« Antworten #905 am: Februar 08, 2010, 14:54:31 »


Was für ein Spiel

Ein völlig überraschender Onside Kick nach der Halbzeit durch die Saints bricht den Colts das Genick.
Glaub ich nich, der hat sie nur überrascht. Das Genick hat ihnen die Interception mit Touchdown gebrochen, der einzige Fehler von Payton Manning, dafür ein katastrophaler.

Die Colts sahen immer souverän aus, die Saints wirkten irgendwie nervös, fast unbeholfen. Das hat sich aber zum Glück dann als "Unbeschwertheit" rausgestellt. Den Saints sah man an, das es für sie schon ein Erfolg war, im Super Bowl zu stehen.
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zyniker
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« Antworten #906 am: Februar 08, 2010, 15:04:05 »

Glaub ich nich, der hat sie nur überrascht. Das Genick hat ihnen die Interception mit Touchdown gebrochen, der einzige Fehler von Payton Manning, dafür ein katastrophaler.

Die Colts sahen immer souverän aus, die Saints wirkten irgendwie nervös, fast unbeholfen. Das hat sich aber zum Glück dann als "Unbeschwertheit" rausgestellt. Den Saints sah man an, das es für sie schon ein Erfolg war, im Super Bowl zu stehen.

Der Fehlpass von Manning war eher die Folge. Gerade wenn man sich die Defenive Line der Colts und so einige Aktionen nach dem Onside Kick angeschaut hat, waren die ziemlich angefressen und überrumpelt. Und Manning wirkte danach auch nicht mehr so sicher. Immerhin kommt der aus der Halbzeit und rechnet damit in der Offensive zu sein und muß dann sehen wie man statts einem sicher geglaubten Drive einen Touchdown kassiert. Man kann das auch mal durchspielen. Bei normalem Kickoff haben die Colts die Offensive. Bis dahin waren die Drives von Manning sogut wie nicht zu stoppen. Also machen sie Punkte - im besten Falle 7 im schlechtesten 3. Dann führen sie mit 17(13) zu 6. Selbst mit einem Touchdown können die Saints nun nur Ausgleichen bzw. liegen weiter hinten. Aber dann wären wieder die Colts am Zuge und Manning ist clever genug die Zeit so auszureizen, daß es dann keinen Konter mehr gibt.

Zumal man die Saints von anfang an ziemlich unorthodox gespielt haben. So zum Beispiel das Ausspielen im Zweiten Viertel, statts des Field Goals.

Hier gibt's eine recht gute Spielbeschreibung und vorallem was der Onside Kick für Folgen hatte


Und Colts Headcoach kommentierte den Onside Kick: "Das war eine großartige Leistung und hat die Richtung der Partie sicherlich geändert."
« Letzte Änderung: Februar 08, 2010, 21:01:21 von zyniker » Gespeichert
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« Antworten #907 am: Februar 09, 2010, 18:27:09 »

Ich weiß nicht wer die Legende konstruiert hat das die Colts hoher Favorit waren, laut Analyse waren sie lediglich 53 zu 46 Favorit.
Passiert ist das was outcoaching genannt wird, Sean Payton hat paar überraschende Entscheidungen getroffen (onside kick) und damit Erfolg gehabt.  Jim Caldwell war dem mit paar falschen Entscheidungen unterlegen.
Der Pick von Porter war weniger eine Fehlleistung von Manning, mehr eine herausragende Leistung von Porter. Die Defensive Backs konnten den Route Baum bei dem Spielzug lesen und dann klappt das jumped route öfter. Das war schon das 7. oder 8. mal das die Colt das so gespielt hatten.
Die größte Leitung von Payton war die Verpflichtung von Gregg Williams als Defensive Coordinator vor der Saison. Er bezahlt ihm aus eigener Tasche zusätzlich eine Viertelmillion.
Sehr entscheident ausschlaggebend war der defensive game plan von Williams. Er hat am Anfang 3-4 defense spielen lassen, im 2. Quater 4-3 und später hat er beide mit einer 3-3 nickel gemischt. Auf die blitz packages hat er bis zum 4. Quater verzichtet.
Das hat die Colts bei nur 17 Punkten gehalten.
Die Saint haben in der Offense von Beginn an ihr Spiel etabliert und konsequent durchgespielt. Bei Joe Theismann, der mit für das NFL-Network kommentierte, merkte man nach den 15 ersten Angriffspielzügen das er die Saints am Ende vorn sieht.
Wie in ungefähr drei Viertel aller Spiele griff auch diesesmal dieser wichtige Anhaltspunkt.
Was sich auch wieder herrausgestellt hat, ist der Fakt aus den vergangenen Jahren das Manning immer wenn er auf QB´s (Brady, Rivers) trifft die einigermaßen sein Niveau haben, Probleme hat die Spiele zu gewinnen.
Insgesamt war das Spiel ordentlich über dem Schnitt.

Gute Spielanalysen findet man bei ESPN und NFL.com.


« Letzte Änderung: Februar 09, 2010, 18:28:55 von MEK » Gespeichert

Meine Empfehlung, damit einige von dem, über das sie gelegentlich schreiben, auch mal was verstehen.
http://www.espnamerica.com/
zyniker
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« Antworten #908 am: Februar 09, 2010, 18:56:54 »

Nunja, man hat die Colts sicherlich aufgrund der Erfahrung von Manning vorn gesehen. Egal wie man über ihn denkt, er ist ein großartiger Quarterback. Die Interception von Porter geht dennoch auf sein Kappe, aber schaut man sich seine Statistik an, so ist es sicher tragisch, daß es im Superbowl passiert, aber einer seiner ganz wenigen Fehler.
Entscheidend war letztlich der Onside Kick. Das geben die Colts auch offen zu. Der hat sie völlig aus der Bahn geschmissen. Das verpasste Field Goal tat sicher sein übriges. Da wäre ein Punkt oder ein gespieltes Viertes Down wohl sinnvoller gewesen.
Ich fand es war einer der besten Super Bowls der letzten Jahre. Lebenden die letzten 3 Super Bowls vorallem von spektakulären Einzelaktionen und den Auswirkungen von vielen Strafen, sah man diesmal ein Spiel auf taktisch sehr hohen Niveau und was im großen und ganzen sehr fair geführt wurde.
Und das man mal Onside Kick und 2-Point Conversion in einem SB sieht, spricht schon für sich.

EDIT: Ich denke auch nicht, daß Manning ein Problem an sich gegen ähnlich gute QB's hat. Es ist meistens eher die Defense der Colts die Probleme gegen offensive starke Mannschaften hat. Normalerweise wirft Manning seine Pässe zu genau, daß es dem Gegner fast nichts nützt die Routes genau zu lesen, sie kommen meist dennoch an.
Problematisch war sicher auch die Verletzung von Dwight Freeney. Wäre der fit gewesen, hätten Brees und seine RB's wahrscheinlich sehr große Schwierigkeiten bekommen.
« Letzte Änderung: Februar 09, 2010, 19:02:14 von zyniker » Gespeichert
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« Antworten #909 am: Februar 10, 2010, 10:58:04 »

Artikel zum Gendoping:
http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/was_genau_ist_gendoping_1.4888765.html
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« Antworten #910 am: Februar 10, 2010, 17:50:17 »

Nunja, man hat die Colts sicherlich aufgrund der Erfahrung von Manning vorn gesehen. Egal wie man über ihn denkt, er ist ein großartiger Quarterback. Die Interception von Porter geht dennoch auf sein Kappe, aber schaut man sich seine Statistik an, so ist es sicher tragisch, daß es im Superbowl passiert, aber einer seiner ganz wenigen Fehler.
Entscheidend war letztlich der Onside Kick. Das geben die Colts auch offen zu. Der hat sie völlig aus der Bahn geschmissen. Das verpasste Field Goal tat sicher sein übriges. Da wäre ein Punkt oder ein gespieltes Viertes Down wohl sinnvoller gewesen.
Ich fand es war einer der besten Super Bowls der letzten Jahre. Lebenden die letzten 3 Super Bowls vorallem von spektakulären Einzelaktionen und den Auswirkungen von vielen Strafen, sah man diesmal ein Spiel auf taktisch sehr hohen Niveau und was im großen und ganzen sehr fair geführt wurde.
Und das man mal Onside Kick und 2-Point Conversion in einem SB sieht, spricht schon für sich.

EDIT: Ich denke auch nicht, daß Manning ein Problem an sich gegen ähnlich gute QB's hat. Es ist meistens eher die Defense der Colts die Probleme gegen offensive starke Mannschaften hat. Normalerweise wirft Manning seine Pässe zu genau, daß es dem Gegner fast nichts nützt die Routes genau zu lesen, sie kommen meist dennoch an.
Problematisch war sicher auch die Verletzung von Dwight Freeney. Wäre der fit gewesen, hätten Brees und seine RB's wahrscheinlich sehr große Schwierigkeiten bekommen.


Kann ich nicht nachvollziehen das der Pick von Porter allein auf die Kappe von Manning gehen soll, zu dem Zeitpunkt als er warf hatte er Wayne frei.
Die Meinung von allerlei Analysten gehen eigentlich nur dahin auseinander das einige sagen Wayne ist die slant route nicht komplett ausgelaufen, z.B. Kuharsky.
Andere sind mehr der Meinung das es ein perfektes Spiel von Porter war, das möglich wurde weil er den Spielzug vorausgesehen hat, z.B. Seifert.
Ich bin mehr der zweiten Ansicht.

Das immer viele Puzzelteile zu einem Gesamtbild gehören ist auch klar. Der onside kick war natürlich auch ein Teil, wie noch paar Sachen mehr.
Unstrittig ist mittlerweile schon das der Defensive - Mix von Coach Williams das größte Puzzelteil in dem Gesamtwerk war. Die beginnen mit 3-4, schwenken im 2. Quater um auf 4-3 und mixen das im 3. und 4. mit einer Nickel durch und lassen lange den Blitz außer acht. Auch wenn die Colt´s Offense auf jede Formation vorbereitet ist, können sie in einem Spiel nicht alles analysieren was sie zu sehen bekommen.  

Der uralte Satz, Offense wins games, Defense wins championships, traf zum x-ten mal zu.

Die Probleme von Manning gegen QB´s die einigermaßen sein Niveau haben lassen sich statistisch belegen.
Natürlich spielt da auch das Gesamtbild eine Rolle.

Die Defense ist ja seit Jahren mit Absicht so gebaut wie sie momentan aussieht. Sie ist relativ leicht, dafür relativ schnell und gebaut mit einer Führung zu spielen.
 
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Meine Empfehlung, damit einige von dem, über das sie gelegentlich schreiben, auch mal was verstehen.
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« Antworten #911 am: Februar 10, 2010, 18:28:20 »

Naja so standfest war die Defense der Saints aber nicht. Sie kassierten immer wieder völlig unnötige Rushs oder ließen Pässe zu, als die Situation fast schon geklärt war. Ich behaupte ohne den Onside Kick wären die Colts auf 17:6 weggezogen und dann wären die Saints untergegangen.
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« Antworten #912 am: Februar 10, 2010, 18:47:55 »

Naja so standfest war die Defense der Saints aber nicht. Sie kassierten immer wieder völlig unnötige Rushs oder ließen Pässe zu, als die Situation fast schon geklärt war. Ich behaupte ohne den Onside Kick wären die Colts auf 17:6 weggezogen und dann wären die Saints untergegangen.
Auf das hab ich nur gewartet.
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zyniker
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« Antworten #913 am: Februar 10, 2010, 19:39:39 »

Auf das hab ich nur gewartet.

Was ist denn daran nun komisch, hast Du das Spiel gesehn?
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« Antworten #914 am: Februar 11, 2010, 00:12:32 »

Was ist denn daran nun komisch, hast Du das Spiel gesehn?
Bis zur Halbzeit. Mich wundern, wie man sich für so ne dämliche Sportart begeistern kann.

Aber gut. Ich wollt damit sagen, hätten die Colts gewonnen, würdest du hier irgendwas bringen, dass wenn dies und das und jenes passiert wäre, dann selbige untergegangen wären.
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