Seiten: 1 ... 54 55 56 57 58 [59] 60 61 62 63 64 ... 88   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Sport allgemein  (Gelesen 37235 mal)
badfan
Hero Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 4433



« Antworten #870 am: Januar 01, 2010, 19:36:33 »

Da könnte man auch fragen, was haben Billard, Golf, Schach oder Automobilrennen mit sport zutun.

Oder Angeln!
Gespeichert

BGF
Administrator
Hero Member
*********
Offline Offline

Beiträge: 6551



« Antworten #871 am: Januar 01, 2010, 19:58:27 »

Da könnte man auch fragen, was haben Billard, Golf, Schach oder Automobilrennen mit sport zutun.

Beim Billiard braucht es schon einer gewissen körperlichen Geschicklichkeit.

Golf dito.

Schach erfordert ausschließlich strategisches Denkvermögen. Körperlich wird das gar nichts abverlangt.

Beim Autorennen muss man auch fit sein - siehe Schumi.

Ich verbinde Sport mit körperlicher Aktivität. Daher sind Poker und auch Schach für mich kein Sport.
Gespeichert
Saxe
Sieger L-B-L 2008
Urgestein
******
Offline Offline

Beiträge: 7784



« Antworten #872 am: Januar 01, 2010, 20:19:23 »

Denksport erfordert über einen langen Zeitraum extremes Konzentrationsvermögen. Ihr könnt ja mal ausprobieren, wie lange ihr 8 Stunden Schach durchhaltet - jede Sekunde nur Tunnelblick und gedanklich beim Spiel und der derzeitigen Spielsituation, die Umwelt bewusst nicht mehr wahrnehmend. Ich wette, keine 2 Stunden...

Beim Snooker kommt hinzu, dass bei einem Spiel mit vielen und langen Frames die Spieler sehr viel laufen. Die machen konditionell sehr wohl einem was vor.
« Letzte Änderung: Januar 01, 2010, 20:25:41 von Saxe » Gespeichert

BGF
Administrator
Hero Member
*********
Offline Offline

Beiträge: 6551



« Antworten #873 am: Januar 01, 2010, 20:58:47 »

Mit Sport verbinde ich auf jeden Fall körperliche Aktivitäten in Bezug auf Bewegung, Geschicklichkeit etc.
Schach und Poker sind daher für mich kein Sport.
Beim Schach steht das strategische und analytische Denken im Vordergrund, was ich bewundere.
Poker ist natürlich auch Strategie aber in erster Linie gepaart mit einer gehörigen Portion Glück und Zufall.
Gespeichert
Saxe
Sieger L-B-L 2008
Urgestein
******
Offline Offline

Beiträge: 7784



« Antworten #874 am: Januar 01, 2010, 21:10:31 »

Poker ist natürlich auch Strategie aber in erster Linie gepaart mit einer gehörigen Portion Glück und Zufall.
Poker ist vom Spieler beeinflussbar, im Gegensatz zu Roulette oder Spielautomat. Phil Ivey ist der beste Pokerspieler der Welt beispielsweise. Warum wohl? Weil er es beherrscht. Es ist eben wie im Fußball oder Eishockey: Wer es nicht SPIELEN kann, hat da nix verloren.
Gespeichert

BGF
Administrator
Hero Member
*********
Offline Offline

Beiträge: 6551



« Antworten #875 am: Januar 01, 2010, 21:19:10 »

Poker ist vom Spieler beeinflussbar, im Gegensatz zu Roulette oder Spielautomat. Phil Ivey ist der beste Pokerspieler der Welt beispielsweise. Warum wohl? Weil er es beherrscht. Es ist eben wie im Fußball oder Eishockey: Wer es nicht SPIELEN kann, hat da nix verloren.
Da hast gepaart in meinem Post überlesen.
Gespeichert
Saxe
Sieger L-B-L 2008
Urgestein
******
Offline Offline

Beiträge: 7784



« Antworten #876 am: Januar 01, 2010, 21:23:13 »

Da hast gepaart in meinem Post überlesen.
Ist Skat für dich Sport? Da gibts sogar ne Bundesliga.
Gespeichert

BGF
Administrator
Hero Member
*********
Offline Offline

Beiträge: 6551



« Antworten #877 am: Januar 01, 2010, 21:26:30 »

Ist Skat für dich Sport? Da gibts sogar ne Bundesliga.
Nein, ist für mich kein Sport. Aber näher an der Strategie und weniger mit Glück und Zufall verbunden als Poker.
Gespeichert
zyniker
Gast
« Antworten #878 am: Januar 01, 2010, 22:33:13 »

Beim Billiard braucht es schon einer gewissen körperlichen Geschicklichkeit.

Billard ist reine Physik. Das kriegt jeder hin, der kein völliger Bewegungsclown ist.

Zitat
Golf dito.

Siehe Billard.

Zitat
Schach erfordert ausschließlich strategisches Denkvermögen. Körperlich wird das gar nichts abverlangt.

Saxe hat dazu eigentlich schon alles gesagt. Du kannst es ja mal probieren. Du wirst danach mindestens genauso erschöpft sein wie nach einem Ausdauertraining.

Zitat
Beim Autorennen muss man auch fit sein - siehe Schumi.

Ich kann's nicht mehr hören. Hast Du Dir mal angeschaut wie die Rennfahrer in den 70er und frühen 80zigern aussahen, als es noch keine Servos gab und man in der Regel 3-5h am Stück fuhr? Das waren alles keine Fitnessfreaks.

Und was Poker angeht: Es kommt auf die Variante an. Stud Poker hat fast gar nichts mehr mit Glück zutun. Auch hier bedarf es einer enormen Denkleistung sich alle gespielten Karten zu merken und die entsprechenden Chancen neu zu berechnen.

Nunja und ob Ivy der beste Pokerspieler is darüber können wir nun streiten, lieber Saxe .
Er mag wohl momentan der erfolgreichste in Sachen Texas Hold'em No Limit im Cash Game zusein, aber in Sachen Turnier und Heads up, hab ich da noch meine Zweifel. Von anderen Pokervarianten mal ganz abgesehn.



Und was hat Skap mit Strategie zutun? Aus den gereizten Werten lässt sich kalkulieren welche Hände Solist und Mitspieler haben. Daraus ergibt sich eine zwangsläufige Kartenfolge. Fertig. Mein Urgroßvater hat bis 24 noch nicht mal in die Karten geschaut. Skat ist sorgar noch mehr Zufall als die meisten Pokervarianten. Bekomm ich die richtigen 10 Karten gewinn ich sicher oder verlier ich sicher. Bestimmen kann ich dann nichts mehr. Was beim Poker durch mein Betverhalten sehr wohl geht.
Gespeichert
Saxe
Sieger L-B-L 2008
Urgestein
******
Offline Offline

Beiträge: 7784



« Antworten #879 am: Januar 01, 2010, 23:43:54 »

Saxe hat dazu eigentlich schon alles gesagt. Du kannst es ja mal probieren. Du wirst danach mindestens genauso erschöpft sein wie nach einem Ausdauertraining.
Bei der Schach-WM überlegen die manchmal 1 Stunde für einen einzigen Zug, weil sie die nächsten 30 Züge sich durch den Kopf gehen lassen (eigentlich noch viel mehr). Das ist kein Kindergeburtstag mehr. Über chessbase kann man da immer zugucken. Manchmal unverständlich (für den weniger begabten Schachspieler (wie mich bspw.   )), was da für Züge kommen. Aber einzig und allein dafür gemacht, um den "überüberüberüberübernächsten" Zug des Gegners zu verhindern.
Gespeichert

BGF
Administrator
Hero Member
*********
Offline Offline

Beiträge: 6551



« Antworten #880 am: Januar 02, 2010, 11:45:19 »

Bei der Schach-WM überlegen die manchmal 1 Stunde für einen einzigen Zug, weil sie die nächsten 30 Züge sich durch den Kopf gehen lassen (eigentlich noch viel mehr). Das ist kein Kindergeburtstag mehr. Über chessbase kann man da immer zugucken. Manchmal unverständlich (für den weniger begabten Schachspieler (wie mich bspw.   )), was da für Züge kommen. Aber einzig und allein dafür gemacht, um den "überüberüberüberübernächsten" Zug des Gegners zu verhindern.

Schach verlangt höchste Konzentration und viel Gehirnschmalz. Unbestritten.
Gespeichert
SnookS
Gast
« Antworten #881 am: Januar 03, 2010, 00:51:21 »

Schach verlangt höchste Konzentration und viel Gehirnschmalz. Unbestritten.
und vermutlich viel sitzfleisch. das muss man sich auch antrainieren 
Gespeichert
BGF
Administrator
Hero Member
*********
Offline Offline

Beiträge: 6551



« Antworten #882 am: Januar 07, 2010, 11:35:57 »

Tiger Woods Video
http://www.craigboyce.com/Videos/TigerWoodsVideo.html
Gespeichert
suhtemälk
rei de catalunya
Urgestein
******
Offline Offline

Beiträge: 13370


I like coffee - I don't like cheats.


WWW
« Antworten #883 am: Januar 07, 2010, 13:57:56 »


Für Leute unter 18 freigegeben?
Tiger's 18 Holes... 
Gespeichert

? - Erklären Sie uns, warum sich Manager oder Chirurgen aufputschen dürfen, um ihre Arbeit leisten zu können, ein Sportler, der seine Leistung erbringen will, hingegen nicht.
Das liegt am Reglement, das sich der Sport selber vorgegeben hat, ausgehend vom Internationalen Olympischen Komitee. Was ich als Normalbürger mit meinem Körper anstelle, ist mir freigestellt. - Sportarzt Walter O. Frey, Interview mit dem Tages-Anzeiger (1998)

Enter the blogosphere: http://mudstud-speaklouder.blogspot.com/
SportsAddict
Vize Administrator
Hero Member
********
Offline Offline

Beiträge: 3836



« Antworten #884 am: Januar 09, 2010, 00:38:30 »

Neues aus dem Kuriositätenkabinett:

Boll fliegt aus der nationalen Liste

Zu stark für die Konkurrenz

Er ist die Nummer vier der Welt, doch in der aktuellen deutschen Rangliste sucht man Tischtennis-Star Timo Boll vergebens. Der 28-Jährige aus Höchst/Odenwald erfüllt derzeit nicht die Bedingungen für einen Platz in der nationalen Punktewertung. Der Grund dafür liegt in seiner außerordentlichen Klasse.

Die meisten Siege bringen Boll keine Punkte ein, weil die Gegner viel schwächer eingestuft sind als er selbst. Im Gegenteil: Er läuft dabei sogar Gefahr, Punkte zu verlieren. Das jedoch erlaubt das System nicht, nach dem Siege eines viel leistungsstärkeren Spielers, die diesem zum Nachteil gereichen würden, nicht berücksichtigt werden. So kommt Boll allerdings nur auf ein zu verwertendes Ergebnis in den vergangenen zwölf Monaten, fünf aber braucht er, um eine Position in der Rangliste zugewiesen zu bekommen. Deshalb musste er zum Jahresauftakt seinen Platz an der nationalen Spitze räumen und ihn seinem Doppelpartner Christian Süß überlassen, mit dem zusammen er am Freitag beim Pro-Tour-Finale in Macao ins Finale einzog.

Bolls einziger Weg zurück in die nationale Rangliste führt über Niederlagen und der damit verbundenen Einbuße an Spielstärke. Doch die erlebt er derzeit fast ausschließlich auf internationaler Ebene, wo Boll sich gestern in Macao bereits im Achtelfinale mit einem 0:4 gegen den Chinesen Xu Xin verabschiedete.


Quelle
Gespeichert
Seiten: 1 ... 54 55 56 57 58 [59] 60 61 62 63 64 ... 88   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu: