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Autor Thema: Leichtathletik  (Gelesen 19305 mal)
Basti1981
Gast
« am: Mai 20, 2007, 20:59:12 »

Hallo liebe Leichtathletikfreunde-Freunde,

 hier habt ihr die Möglichkeit intensiv über eure Sportart zu diskutieren. Beachtet bitte unsere Forenregeln.

Viel Spaß,
Basti1981
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« Antworten #1 am: Mai 30, 2007, 22:11:39 »

So dann woll'n wa hier auch mal wat schreiben, zu folgendem Thema:

Der Weltrekordhalter Asafa Powell macht 8 Monate Pause - unfreiwillig zwar - kommt bei 'nem Meeting in Belgrad zurück und läuft auf Anhieb unter 10 Sekunden (9,97s um genau zu sein). Da denkt man doch: Wahnsinn, der Mann,  :respekt: und  :anbet1:. Aber in der heutigen Zeit wirft das natürlich wieder Fragen auf.....
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Smoking Tim
Gast
« Antworten #2 am: Mai 31, 2007, 06:48:18 »

Gerade bei den Sprintern sieht und riecht man förmlich aus jeder Pore den Dopingmix aus Anabolika und Wachstumshormonen.
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Smoking Tim
Gast
« Antworten #3 am: Mai 31, 2007, 11:02:15 »

In der Leichtathletik wird Doping hauptsächlich bei Ausdauer- und Kraftsportarten wie Laufen und Kugelstoßen praktiziert. Soweit es hauptsächlich auf Konzentration und Technik ankommt, ist die Dopinganfälligkeit geringer.

Während der Spiele in China wird das hier wohl auch ein Dopingthread.
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georg40
Gast
« Antworten #4 am: Juni 01, 2007, 18:43:49 »

In der Leichtathletik wird Doping hauptsächlich bei Ausdauer- und Kraftsportarten wie Laufen und Kugelstoßen praktiziert. Soweit es hauptsächlich auf Konzentration und Technik ankommt, ist die Dopinganfälligkeit geringer.

Während der Spiele in China wird das hier wohl auch ein Dopingthread.


Stimmt nicht ganz, wenn man an Ben Johnson oder Carl Lewis denkt, um nur zwei Beispiele zu geben, sind die Sprinter bei Männer ud Frauen auch sehr gut (mit Doping) representiert .
Klar, die Werfer sind öfter drin, sie bauen ihre Muskelmasse auf, aber wer richtig "clean" ist und wer nicht  bleibt ein Rätsel.
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Smoking Tim
Gast
« Antworten #5 am: Juni 01, 2007, 18:54:35 »

Lies bitte meinen Beitrag drüber zu den Sprintern. Bei diesen gibt es ja diese  Mischung aus Kraft und Ausdauer.

Zu Studentenzeiten war ich mit einem damaligen Topsprinter befreundet. Sie bezeichnen sich zwar so, verstehen den Sprint aber als Springen, wobei jeder Schritt durchstrukturiert - laienhaft formuliert - ist.
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SportsAddict
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« Antworten #6 am: Juni 02, 2007, 17:49:35 »

Powell hat's ja jetzt wohl auch wieder auf den Weltrekord abgesehen. Denke mal, er will den bei der WM brechen. Rein sportlich gesehen wär das natürlich 'ne lässige Sache.

Trägt ja auch 'nen großen Namen, da kann er schonmal was zeigen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mike_Powell Man beachte seine Bestzeit über 100m. So schließt sich der Kreis zur Gegenwart.
« Letzte Änderung: Juni 02, 2007, 17:53:48 von SportsAddict » Gespeichert
Smoking Tim
Gast
« Antworten #7 am: Juni 03, 2007, 09:00:01 »

Ich stelle den lesenswerten Aufsatz von Helmut Digel in der Welt mal lieber hier rein. Die Radsportfans sind schon genug gebeutelt.


...Betrachten wir den Dopingbetrug und seine relevanten Merkmale etwas genauer, so müssen wir erkennen, dass es keine Opfer gibt, denen man berechtigt jene Merkmale zubilligen könnte, die an den Begriff des Opfers gebunden sind. Der Dopingbetrug im Hochleistungssport konnte vielmehr gerade deshalb eine beispiellose Karriere machen, weil im Grunde genommen alle wussten, was sie tun und weil vor allem alle wussten, dass man mit diesem Betrug jenes Ziel bestens erreichen kann, um das es vorrangig im Sport geht. ...

...Alle haben in der Vergangenheit profitiert, die Athleten, die Trainer, die Betreuer, die Funktionäre, die Politiker, die Journalisten, die Zuschauer, die Wirtschaft und das Fernsehen. Einige Profiteuere werden nun gewiss einwenden, dass sie aber von den Hintergründen dieses Betruges nichts gewusst haben. Und in der Tat hat sich in den vergangenen Jahrzehnten der Dopingbetrug in einer grauen Zone ereignet, in die nur wenige Einblick hatten. Wer wen wie oft gespritzt hat, welche Substanz zu welchem Zeitpunkt in welcher Menge verabreicht wurde; solche und ähnliche Fragen können gewiss einige Profiteure nicht beantworten, und in der Tat ist ihr Wissen über das Phänomen des Dopingbetruges sehr begrenzt. Unwissenheit können sie jedoch für sich nicht in Anspruch nehmen. ...

Die alles entscheidende Frage ist deshalb vermutlich darin zu sehen, welche Rolle wir, die Bürgerinnen und Bürger unserer Gesellschaft, in Bezug auf den Hochleistungssport in der Zukunft spielen wollen. So wie sich die Bürgerinnen und Bürger in ihrer großen Mehrheit in der Vergangenheit und auch in diesen Tagen in Bezug auf den Dopingbetrug im Hochleistungssport verhalten haben bzw. verhalten, ist eher Pessimismus angebracht. In einer Gesellschaft, in der die Bürger vorrangig als Quote betrachtet werden, das hat die Vergangenheit gezeigt, ist ein manipulierter Sport höchst attraktiv.

Die Quote trägt dazu bei, dass der Profit mit dem manipulierten Sport umfassend ist und alle sich als Gewinner fühlen können. Mit dem Bürger als Quote werden jene ethisch-moralischen Mehrheitsverhältnisse widergespiegelt, wie sie heute unsere Gesellschaft prägen. Erst wenn diese sich ändern, zeichnet sich am Horizont eine Lösung des Betruges ab. Dass dies der Quotenbürger aus sich selbst heraus wohl kaum leisten kann, ist offensichtlich. Nur im Verbund mit jenen, die den Quotenbürger erfunden haben, mit den Medien selbst und mit jenen Funktionären in Politik, Wirtschaft und Sport, die dafür Verantwortung tragen, kann der Weg gefunden werden, der die Lösung im Blick hat.

http://www.welt.de/sport/article915666/Neuanfang_mit_wenig_Hoffnung.html
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georg40
Gast
« Antworten #8 am: Juni 03, 2007, 19:34:43 »

@ Smoking Tim: Meine Frau war eine gute Sprinterin. Ich kenne diese Sportart von...innen.Leider das Thema Doping ist auch nicht wegzukriegen.
Wenn die Meetings und andere Veranstaltungen losgehen werde ich immer gerne und oft da sein.
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georg40
Gast
« Antworten #9 am: Juni 03, 2007, 22:34:58 »

Und vor...schlafengehen noch ein Info.
Heute beim Grand-Prix-Meeting in New York hat Tyson Gay 9,76 Sek über 100 Meter gelaufen, die beste Zeit der Geschichte , der Rückenwind war  aber 0,2 Meter /Sekunde zu stark(2,2 statt erlaubte 2,0) so dass die Leistung bleibt nur...Statistik. Immerhin auf diesen jungen Mann muss man achten. Der aktuelle Rekord ist 9,77 (Asafa Powell).
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Smoking Tim
Gast
« Antworten #10 am: Juni 08, 2007, 15:14:05 »

London 2012: Olympia-Logo löst epileptische Anfälle aus

http://www.welt.de/sport/article925925/Olympia-Logo_loest_epileptische_Anfaelle_aus.html

Test, ob es bei euch auch funktioniert:

http://www.london2012.org/
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Smoking Tim
Gast
« Antworten #11 am: Juni 09, 2007, 07:21:42 »

Interview mit DANNY ECKER zum Thema Doping. Auszug:

Bewundern Sie eine sportliche Glanzleistung, oder stehen Zweifel im Vordergrund?

ECKER: Nein, ich bin grundsätzlich begeisterungsfähig. Als Leistungssportler versuche ich natürlich, genauer hinzugucken, wie jemand sich sportlich entwickelt hat. Ein Dirk Nowitzki begeistert mich voll und ganz. Bei ihm ist es nicht wie bei einem Sprinter, der plötzlich 100 Meter unter zehn Sekunden läuft, obwohl er ein 10,30-Sprinter war.

Gerade haben römische Doping-Fahnder den Stabhochsprung-Weltmeister von 2003, Giuseppe Gibilisco, vorgeladen . . .

ECKER: Ich glaube nicht, dass man im Stabhochsprung zwangsläufig von Doping profitiert. Aber ich habe es selber nie ausprobiert und werde es daher nie wissen. Der Karriereverlauf von Gibilisco war allerdings ungewöhnlich, zuzutrauen wäre es ihm, auch damals gab es schon Gerüchte - aber auch jetzt steht nichts Konkretes fest.

http://www.ksta.de/html/artikel/1179819764051.shtml
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Smoking Tim
Gast
« Antworten #12 am: Juni 11, 2007, 08:15:15 »

"Die Chinesen werden alles überrollen"

Der Fechtolympiasieger Arnd Schmitt ist von Beruf Zahnarzt und hat uns Sportsfreunden am Samstag zwar ohne Betäubungsspritze, dafür aber mit einem Hinweis auf die Wirkung der Dopingspritze kurz und schmerzhaft den Zahn gezogen: In Peking 2008 ist nichts zu holen. „Die Chinesen“, verriet Schmitt im ZDF-„Sportstudio“, „werden alles überrollen.“

http://www.welt.de/sport/article935648/Die_Chinesen_werden_alles_ueberrollen.html
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Basti1981
Gast
« Antworten #13 am: Juli 04, 2007, 21:20:40 »

Guckt denn keiner die Meetings???  :think:
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Basti1981
Gast
« Antworten #14 am: Juli 06, 2007, 14:42:59 »

die Entwicklung der Leistungen der Leichtatleten ist eher bescheiden im
Vergleich zu den Schwimmern.
Nur ein Beispiel, die Weltrekordzeit über 100m Kraul von Britta Steffen (53,3)
hätte 1964 zum Olympiasieg bei den Herren gereicht.
Armin Hary lief 1960 auf Asche handgestoppte 10,0 was einer elektronischen
Zeitnahme von 10,2 entspricht. Also bitte was bedeuten 0,43 sek. Steigerung
in 47 Jahren.
Womit ich nicht behaupten will, daß da wie dort nicht nachgeholfen wird.

Musst auch nicht behaupten... Das wurd in der Doku gestern auf ZDF und Phoenix schon belegt.  :checker:
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