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Autor Thema: Rallye  (Gelesen 5297 mal)
zyniker
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« Antworten #60 am: Januar 09, 2009, 12:11:37 »

Soweit ich weiß ist er wohl raus. Er ist wohl auch nicht direkt disqualifiziert wurden, sondern hat soviel Zeitstrafe kassiert, daß es zum Ausschluß führt.
Das Problem al-Attiya war einfach, daß er die Tagesbestzeit fuhr und dann genau hingeschaut wurde wie dies zustande kam. Dem Argument der Spannung wegen müsste man ihn mit einer geringen Strafe weiterfahren lassen, wie es X-Raid gefordert hat, kann ich nicht folgen. Sicher wäre es der Spannung zu träglicher, aber man kann ja das Auslassen von Wegpunkten nicht noch belohnen.


EDIT: Laut www.dakar.com - der offiziellen Seite ist al-Attiya draußen. Der Grund ist eine Folgedisqualifizierung nach dem Reglement. Er hat sämtliche Markierungen des ersten Abschnittes der gestrigen Etappe ausgelassen und die Dünensektion quasi umfahren.
« Letzte Änderung: Januar 09, 2009, 12:16:43 von zyniker » Gespeichert
zyniker
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« Antworten #61 am: Januar 09, 2009, 22:59:05 »

So die erste Hälfte der Dakar 2009 ist vorbei und die nach die sieben Etappen führt Carlos Sainz (VW) gerade einmal 9 Sekunden vor Teamkollegen de Villiers und dem dritten VW-Werksfahrer Miller.

Ganz bitter erwischte es Mitsubishi nachem Hiroshi Masuoka und Luc Alphand bereits aufgeben mussten, fing heute auch noch das Fahrzeug von Stephan Peterhansel Feuer und muß nun ins Ziel geschleppt werden. Ob er die Dakar fortsetzen kann, ist bis jetzt unklar. Damit ist mit Nani Roma wohl nur noch einer der 4 Mitsubishi Werkswagen im Feld. Und dieser liegt auf Platz 4 der Gesamtwertung, allerdings über eine Stunde hinter Sainz.

Bei den Motorräder führt KTM-Werkspilot Marc Coma mit über 50 Minuten für KTM-Privatie Jonah Street und Yamaha Werksfahrer David Fretigne. Dakar Sieger 2007 Cyril Despres belegt nach drei völlig verkorksten Anfangsetappen Platz 6 mit mehr als einanderthalben Stunde Rückstand.

Bei den Quads führt Josef Machacek auf Yamaha mit Rund zwei einhalb Stunden vor Marcos Patronelli auf Can-Am und Rafael Sonik (Yamaha).

Für die Race-Trucks wurde die heutige Etappe gestrichen. Insofern also keiner liegen blieb oder Zeitstrafe für zu schnelles fahren oder ähnliches kassierte, gilt die Wertung nach Etappe 6.
Dort führt Firdaus Kabirov auf Kamaz mit rund 10 Minuten vor Teamkollegen Wladimir Chagin. Auf Platz 3 findet sich mit einer knappen halben Stunde Rückstand Gerard De Rooy auf Ginaf.
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sportpur
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« Antworten #62 am: Januar 10, 2009, 15:12:49 »

wieder 2 Tote bei der Drakkar Rallye

Begleitfahrzeug toetete 2 Peruaner
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Karthago
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« Antworten #63 am: Januar 10, 2009, 16:51:29 »

Läuft jetzt nicht auch die R. MonteCarlo ???
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zyniker
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« Antworten #64 am: Januar 10, 2009, 18:26:11 »

Läuft jetzt nicht auch die R. MonteCarlo ???

ne die Monte  geht am 21. los und ist in diesem Jahr nicht Bestandteil der WRC, sondern der IRC.
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sportpur
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« Antworten #65 am: Januar 14, 2009, 15:44:45 »

der spanische Motorradfahrer Guerrero schwebt weiterhin in akuter Lebensgefahr - hoffentlich nicht der naechste Tote bei dieser 'Wahnsinnsrallye Dakar'
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zyniker
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« Antworten #66 am: Januar 14, 2009, 16:04:09 »

wieder 2 Tote bei der Drakkar Rallye

Begleitfahrzeug toetete 2 Peruaner

Kleine Korrektur: Die beiden waren die Fahrer des Begleitfahrzeugs.
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sportpur
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« Antworten #67 am: Januar 14, 2009, 16:11:38 »

Kleine Korrektur: Die beiden waren die Fahrer des Begleitfahrzeugs.

mal ein neugierige Frage (bin kein F1, Motorrad- oder Rallyefan)

gibt es bei anderen Rallyes auch so viele Tote? - die l'equipe macht 'business as usual' und erwaehnt zwar die Unfaelle, doch das Renngeschehen nimmt den Hauptplatz ein
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suhtemälk
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« Antworten #68 am: Januar 14, 2009, 16:22:38 »

Kleine Korrektur: Die beiden waren die Fahrer des Begleitfahrzeugs.

Ich glaube, da bringst Du zwei Fälle durcheinander, zumindest nach meinem Kenntnisstand.
Gleich zu Beginn der Dakar haben sich zwei Briten überschlagen und dabei schwer verletzt.
Auf der Etappe hinein nach Chile hat ein Begleitfahrzeug an einer Kreuzung die Vortrittsregeln nicht beachtet, worauf zwei Peruaner in einem unbeteiligten und vortrittsberechtigten Fahrzeug ums Leben kamen. Die Insassen des Begleitfahrzeugs wurden zur Vernehmung abgeführt, dürften also weder ernsthaft verletzt noch getötet worden sein.
Kann man HIER nachlesen.

@ sportpur

Musst mal googeln nach "tödlicher Unfall Dakar" resp. "tödlicher Unfall Rallye".
« Letzte Änderung: Januar 14, 2009, 16:27:18 von suhtemälk » Gespeichert

? - Erklären Sie uns, warum sich Manager oder Chirurgen aufputschen dürfen, um ihre Arbeit leisten zu können, ein Sportler, der seine Leistung erbringen will, hingegen nicht.
Das liegt am Reglement, das sich der Sport selber vorgegeben hat, ausgehend vom Internationalen Olympischen Komitee. Was ich als Normalbürger mit meinem Körper anstelle, ist mir freigestellt. - Sportarzt Walter O. Frey, Interview mit dem Tages-Anzeiger (1998)

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« Antworten #69 am: Januar 14, 2009, 16:25:45 »

mal ein neugierige Frage (bin kein F1, Motorrad- oder Rallyefan)

gibt es bei anderen Rallyes auch so viele Tote? - die l'equipe macht 'business as usual' und erwaehnt zwar die Unfaelle, doch das Renngeschehen nimmt den Hauptplatz ein

Bei Marathon-Rallyes gibt es immer mal wieder mal Tote. Auch in der WRC kommt es immer wieder zu Totesfällen. Von den ganzen Semi-Professionellen Rallyes ganz zu schweigen. Bei der Dakar fällt es nur mehr auf, weil sie die mit Abstand größte Medienpräzens hat. Ausserdem ist die Dakar von allen Marathon-Rallyes die schwerste. Zum einen wegen der extrem harten Strecken, aber auch wegen der reinen Länge. Hinzukommt, daß bei der Dakar immer Fahrer mit dabei sind, die sich einen Lebenstraum erfüllen - besonders im Motorradbereich. Diese müssen zwar über Marathon-Erfahrung verfügen, aber die Dakar ist eben etwas anderes. Nicht vergessen sollte man prinzipiell, daß die Motorräder je nach Klasse und Können des Fahrers mit Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 70 bis 140 km/h bewegt werden. Bis jetzt gab es in 30 Jahren Dakar 58 Tote, rechnet man das mal auf die zurückgelegte Strecke um und die Anzahl der Teilnehmer, sticht sich schon gar nicht mehr hervor.
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zyniker
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« Antworten #70 am: Januar 14, 2009, 16:28:05 »

Ich glaube, da bringst Du zwei Fälle durcheinander, zumindest nach meinem Kenntnisstand.
Gleich zu Beginn der Dakar haben sich zwei Briten überschlagen und dabei schwer verletzt.

Das waren aber Rennfahrer.

Zitat
Auf der Etappe hinein nach Chile hat ein Begleitfahrzeug an einer Kreuzung die Vortrittsregeln nicht beachtet, worauf zwei Peruaner in einem unbeteiligten und vortrittsberechtigten Fahrzeug ums Leben kamen. Die Insassen des Begleitfahrzeugs wurden zur Vernehmung abgeführt, dürften also weder ernsthaft verletzt noch getötet worden sein.

Dann sind die Meldungen der verschiedenen Agenturen hier widersprüchlich oder es wurde mal wieder unprofessional gekürzt. Von daher zieh ich meine Bemerkugn zurück.



EDIT: Laut Ärzte Angabgen liegt Guerrero noch im Koma ist aber ausser Lebensgefahr.
« Letzte Änderung: Januar 14, 2009, 17:15:41 von zyniker » Gespeichert
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« Antworten #71 am: Januar 14, 2009, 18:41:12 »

EDIT: Laut Ärzte Angabgen liegt Guerrero noch im Koma ist aber ausser Lebensgefahr.

Das sind doch mal halbwegs gute Nachrichten.
Schade, dass die heutige Etappe wg Nebels neutralisiert werden musste - die zweite Andenüberquerung wär eine Hammeretappe gewesen.
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Das liegt am Reglement, das sich der Sport selber vorgegeben hat, ausgehend vom Internationalen Olympischen Komitee. Was ich als Normalbürger mit meinem Körper anstelle, ist mir freigestellt. - Sportarzt Walter O. Frey, Interview mit dem Tages-Anzeiger (1998)

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« Antworten #72 am: Januar 14, 2009, 19:27:19 »

Ja, dies ist sehr schade, vorallem weil so der Marathon-Charakter der Etappen 11 und 12 verloren geht. Aber was will man bei Behörden schon machen.
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zyniker
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« Antworten #73 am: Januar 15, 2009, 16:42:37 »

Schock für VW.

Carlos Sainz scheidet souverän in Führung liegend aus.
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Plattfuss
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« Antworten #74 am: Januar 15, 2009, 16:43:48 »

Schock für VW.

Carlos Sainz scheidet souverän in Führung liegend aus.

Oh, was ist passiert? 

Ich kann mich an den Kommentator erinnern, der schon den sicheren Sieg verkündet hat. 
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