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zyniker
Gast
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« Antworten #105 am: Januar 03, 2010, 11:24:53 » |
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Dann ist der Kurs falsch gesteckt. Auf meinem eigenen Grundstück sollte ich mich schon aufhalten dürfen.
Nein, ich werd auch nicht hingehen.
Die Frage ist aber wie Nahe man freiwillig an die Strecke geht. Zudem ist bis jetzt ja gar nicht bekannt ob die Frau tatsächlich auf ihrem Grundstück war. Es wird ja nicht mal geschrieben welche Medien das berichten. Ganz nebenbei spricht diese Formulierung auch eher dafür, daß da jemand eine Gerücht in die Welt gesetzt hat und alle möglichen Journalisten nichts damit anzufangen wissen, weil sie nicht vor Ort waren. EDIT: Bei eurosport.de gibt's auch ein Foto. Das sieht mir weniger wie ein Privatgrundstück aus. Die Frau stand einfach zu dicht an der Strecke. Pech gehabt. Mehr kann man dazu nicht sagen.
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« Letzte Änderung: Januar 03, 2010, 11:28:48 von zyniker »
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badfan
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« Antworten #106 am: Januar 03, 2010, 11:29:36 » |
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Drum hab ich ja geschrieben vorhin, was man da jetzt wohl glauben kann!
Unvorsichtig sollte man sich als Zuschauer natürlich nicht verhalten, weil immer gilt: wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Oder so ähnlich.
Wie auch immer: jedes Todesopfer, das als Zuschauer oder als Aktive(r) zu beklagen ist, ist traurig und bedauernswert.
Ich hatte dies nur berichten wollen und keinerlei Wertung dazu abgegeben.
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« Letzte Änderung: Januar 03, 2010, 11:33:14 von badfan »
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zyniker
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« Antworten #108 am: Januar 03, 2010, 12:43:36 » |
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Ne Dakar ohne Todesopfer ist keine Dakar - so zynisch das auch klingt.  Könnte man so sagen. Oder auch es ist einfach eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Über 300 Fahrzeuge legen knapp 10.000km zurück. Da Rallyes aufgrund ihrer Durchführung ein wesentliches höheres Unfallrisiko haben als Rundstreckrennen, passiert sowas eben.
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suhtemälk
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« Antworten #110 am: Januar 03, 2010, 14:25:10 » |
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Wenn in der Rechtskurve von Stage 1, in der Robbie Gordon gestern mit seinem H3-Ungetüm volle Kanne geradeaus gekachelt ist, einige Zuschauer gestanden hätten, häts mehr als "nur" eine Tote gegeben. Schmale Strassen, zu risikobereite Fahrer (der bedauerliche Unfall mit der Toten ging auf einen Fahrfehler zurück) und ein zu begeistertes Publikum: Das ist keine gesunde Mischung. Um Fussgänger platt zu fahren, muss man übrigens kein Rennen veranstalten - das ist schon so betrüblicher Alltag. 
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? - Erklären Sie uns, warum sich Manager oder Chirurgen aufputschen dürfen, um ihre Arbeit leisten zu können, ein Sportler, der seine Leistung erbringen will, hingegen nicht.Das liegt am Reglement, das sich der Sport selber vorgegeben hat, ausgehend vom Internationalen Olympischen Komitee. Was ich als Normalbürger mit meinem Körper anstelle, ist mir freigestellt. - Sportarzt Walter O. Frey, Interview mit dem Tages-Anzeiger (1998) Enter the blogosphere: http://mudstud-speaklouder.blogspot.com/
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zyniker
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« Antworten #111 am: Januar 03, 2010, 14:52:58 » |
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Wenn in der Rechtskurve von Stage 1, in der Robbie Gordon gestern mit seinem H3-Ungetüm volle Kanne geradeaus gekachelt ist, einige Zuschauer gestanden hätten, häts mehr als "nur" eine Tote gegeben. Schmale Strassen, zu risikobereite Fahrer (der bedauerliche Unfall mit der Toten ging auf einen Fahrfehler zurück) und ein zu begeistertes Publikum: Das ist keine gesunde Mischung. Um Fussgänger platt zu fahren, muss man übrigens kein Rennen veranstalten - das ist schon so betrüblicher Alltag.  Ich find die Aufregung sinnlos. Wie schon erwähnt gab es seit der ersten Dakar 57 Tote. Davon waren aber nicht alles Unfälle, sondern auch Herzanfälle etc. dabei. Rechnet man dies mal um auf Anzahl der Teilnehmer, Publikum und gefahrene Strecke ist die Dakar sogar ungefährlicher als Formel 1 Rennen.
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zyniker
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« Antworten #112 am: Januar 06, 2010, 20:30:58 » |
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Nach der fünften Etappe nur mal ein kurzer Überblick über den Gesamtstand.
Bei den Motorräder führt Despres auf KTM mit 37 Minuten vor dem Chilene Contador auf Aprillia. Wenn dem Cyrill nichts mehr passiert, ist die Nummer jetzt schon entschieden.
Bei den LKW's führen wie erwartet die beiden KAMAZ von Chagin und Kabirov (+26')
Bei den Autos tummeln sich drei VW angeführt von Sainz auf den ersten Plätzen. 2. Al-Attiyah (+5') 3. Miller (+9'). Der letztjährige Gesamtsieger De Villiers ist mit 3h50' schon aus dem Rennen. Ebenso wie Peterhansel der zu Beginn von Etappe 5 noch führte aber durch zwei Defekte fast 2 Stunden einbüßte.
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BGF
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« Antworten #113 am: Januar 06, 2010, 20:40:57 » |
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Bei den Autos tummeln sich drei VW angeführt von Sainz auf den ersten Plätzen.
Ist überhaupt ein Mitsubishi am Start?
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zyniker
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« Antworten #114 am: Januar 06, 2010, 21:57:52 » |
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Ist überhaupt ein Mitsubishi am Start?
Nur Privatteams. Werksseitig bei den Prototypen ist offiziell nur VW dabei. Das X-Raid Team mit seinen BMW X3 wird aber unter der Hand werkseitig unterstützt. Bei den Motorräder gab es auch wieder einen bösen Sturz. David Casteu, der überraschend die erste Etappe gewann und bis jetzt als reiner Amateur exzellent im Rennen lag, zog sich einen offenen Beinbruch zu und drohte sogar zu verbluten. Sein Landsmann David Fretigne fand ihn und leistete Erste Hilfe und wartete bis zum Eintreffen des Rettungshelis. Casteu hatte es nicht mehr geschafft den Notfallknopf zu betätigen. EDIT: Fretigne bekommt möglicherweise noch 10 Minuten gut geschrieben. Er war mit knapp 13 Minuten Rückstand Etappendritter. Er verlor jedoch rund 10 Minuten weil er wartete bis Casteu abtransportiert wurde. Laut Reglement sind Fahrer prinzipiell zur Ersten Hilfe verpflichtet und bekommen die entsprechend verlorene Zeit gut geschrieben. Allerdings beschränkt sich dies vom Beginn der Ersten Hilfe Maßnahmen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Dennoch kann die Jury Fretigny die ganze Zeit gutschreiben.
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« Letzte Änderung: Januar 07, 2010, 11:23:37 von zyniker »
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zyniker
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« Antworten #115 am: Januar 07, 2010, 23:27:42 » |
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Und wieder ein schwerer Unfall bei der Dakar. Der Italiener Luca Manca stürzte mit seiner KTM schwer und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Er muß künstlich beatmet werden und schwebt derzeit in Lebensgefahr. Tragischerweise geschah es am Tag als Marc Coma überragend gewann und wieder leise Hoffnung auf dem Gesamtsieg schöpfen kann. Manca hatte Coma am gestrigen Tage aus deR Patsche geholfen, nachdem dieser mit Reifenschaden liegen geblieben war. Darauf hatte das Profi-Team von Coma, Manca logistische und technische Unterstützung zugesagt.
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zyniker
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« Antworten #116 am: Januar 11, 2010, 11:10:27 » |
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Nun gibt es Zoff bei der Dakar. Der Motorradsieger aus dem Vorjahr, Marc Coma, wurde nach Etappe 6 mit einer 6stündigen Zeitstrafe belegt. Im wird vorgeworfen er soll auf einem neutralisierten Abschnitt unerlaubt einen Reifen von Aussen bekommen haben. Coma war auf dieser Etappe 2 mit rund 45 Sekunden Rückstand auf Cyril Depres. Verdächtigt wurde Coma von den fünf Fahrern, deren Meinung nach der Reifen von Coma noch in erstaunlich gutem Zustand gewesen wäre. Allerdings sind alle 5 Fahrer auf Michelin Bereifung, Coma hingegen fährt Pirelli. Offenbar stehen alle Fünf Cyril Depres nahe, welcher mit Coma eine herzliche Intimfeindschaft pflegt. Marc Coma fährt unterdessen weiter und will den Beweis erbringen, daß er nicht geschummelt hat. Unterdessen muß sich Cyril Depres fragen lassen, wie er die Etappe gegen Coma gewinnen konnte. Depres verlor nach etwas mehr als 2/3 der Etappe seinen hinteren Stoßdämpfer und fuhr nur noch auf den Federn. Bis wenige Kilometer vor dem Ziel fuhr er dann im Verband mit Coma und konnte sich plötzlich absetzen.
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BGF
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« Antworten #117 am: Januar 16, 2010, 20:14:55 » |
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zyniker
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« Antworten #119 am: Januar 17, 2010, 16:43:14 » |
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Schöner Erfolg für Carlos Sainz. Schade für Coma, die Sache wird wohl nie richtig aufgeklärt. Und Chagin schreibt sich in die Geschichtsbücher. Er ist jetzt Rekordetappensieger und zieht nach Gesamtsiegen mit dem Tscheche Karel Loprais gleich. Bei den Quads gewinnen die beiden Patronelli Brüder und schreiben damit ebenfalls Geschichte.
Als Fazit: Sehr starker Einstand von Aprillia mit Lopez Contador auf Rang 3. Ansonsten war der Sieg von Despres mit Ansage. LIAZ zeigt bei den LKW's ebenfalls eine starke Rückkehr mit Platz 4. Bei den Autos und Quads lief es wie zu erwarten.
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