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Autor Thema: Tourenwagensport  (Gelesen 8155 mal)
Plattfuss
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« Antworten #150 am: Juli 20, 2009, 08:57:56 »

Henry Surtees ist heute Nacht seinen Verletzungen erlegen

Schlimm! 

Bei der Bulgarien-Rally ist auch ein Beifahrer ums Leben gekommen.
« Letzte Änderung: Juli 20, 2009, 09:00:01 von Plattfuß » Gespeichert
Saxe
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« Antworten #151 am: Juli 20, 2009, 09:11:02 »

Henry Surtees ist heute Nacht seinen Verletzungen erlegen
War eigentlich klar, dass es schlecht um ihn gestanden haben muss. Die haben ja extra eine Safety-Car-Phase im 2. WTCC-Lauf eingelegt, damit er ausgeflogen werden kann, und das schon nach 2 Runden. Wäre klar gewesen, dass er ausgeflogen werden muss, hätten die das 2. Rennen auch um 10 Minuten verschieben können.
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SnookS
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« Antworten #152 am: Juli 20, 2009, 11:50:16 »

War eigentlich klar, dass es schlecht um ihn gestanden haben muss. Die haben ja extra eine Safety-Car-Phase im 2. WTCC-Lauf eingelegt, damit er ausgeflogen werden kann, und das schon nach 2 Runden. Wäre klar gewesen, dass er ausgeflogen werden muss, hätten die das 2. Rennen auch um 10 Minuten verschieben können.
wobei sie mit dem rennen eh schon spät dran waren. dennoch hab ich da auch schon schlimmes befürchtet.

es ist schon sehr traurig wenn so was passiert.

zur dtm:
ich glaube nur, dass damals teamorder noch erlaubt war und jetzt nicht mehr. man sollte sich an die regeln halten.
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radlerfan
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« Antworten #153 am: Juli 20, 2009, 12:01:36 »

wobei sie mit dem rennen eh schon spät dran waren. dennoch hab ich da auch schon schlimmes befürchtet.

es ist schon sehr traurig wenn so was passiert.

zur dtm:
ich glaube nur, dass damals teamorder noch erlaubt war und jetzt nicht mehr. man sollte sich an die regeln halten.
Was ist den passiert in der DTM? Ich konnte leider nichts verfolgen da ich zum grillen eingeladen war und lese plötzlich das 4 Audi disqualifiziert wurden und eine Sache mit Eckström noch läuft. Was ist bloß passiert?
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Saxe
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« Antworten #154 am: Juli 20, 2009, 12:06:14 »

Was ist den passiert in der DTM? Ich konnte leider nichts verfolgen da ich zum grillen eingeladen war und lese plötzlich das 4 Audi disqualifiziert wurden und eine Sache mit Eckström noch läuft. Was ist bloß passiert?
Hab nur das Ende mitbekommen. Audi hat wohl Teamorder begangen. Offensichtlich! Ullrich reagierte auch ziemlich angepisst und stritt das ab im Interview bei der ARD auf die Frage.
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SnookS
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« Antworten #155 am: Juli 20, 2009, 12:11:32 »

Hab nur das Ende mitbekommen. Audi hat wohl Teamorder begangen. Offensichtlich! Ullrich reagierte auch ziemlich angepisst und stritt das ab im Interview bei der ARD auf die Frage.
dem seine ausrede das ganze auf unterschiedliche strategien zu schieben war geradezu lächerlich, wenn man bedenkt, dass die anderen nachdem ecki vorbei war, wieder 2sekunden schneller waren.

gabs tatsächlich ne strafe. hab noch gar ncihts mitbekommen.
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zyniker
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« Antworten #156 am: Juli 20, 2009, 12:21:09 »

Was ist den passiert in der DTM? Ich konnte leider nichts verfolgen da ich zum grillen eingeladen war und lese plötzlich das 4 Audi disqualifiziert wurden und eine Sache mit Eckström noch läuft. Was ist bloß passiert?

Mercedes nimmt sich nur Freiheiten die man Audi nicht zugesteht. Die Disqualifikationen werden eh nicht stehen bleiben, dann müssten nachträglich sämtliche Mercedeses am Norisring disqualifiziert werden. Haug spielt einfach mal wieder Kindergarten.

Snooks, auch damals war es verboten im Rennen auf der Piste stehen zu bleiben und dies zelebrierten einige Mercedes des öfteren.
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SnookS
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« Antworten #157 am: Juli 20, 2009, 12:22:52 »

Mercedes nimmt sich nur Freiheiten die man Audi nicht zugesteht. Die Disqualifikationen werden eh nicht stehen bleiben, dann müssten nachträglich sämtliche Mercedeses am Norisring disqualifiziert werden. Haug spielt einfach mal wieder Kindergarten.

Snooks, auch damals war es verboten im Rennen auf der Piste stehen zu bleiben und dies zelebrierten einige Mercedes des öfteren.
dann hätte da genauso ne strafe hingehört.
gleiches recht für alle.
ich bleib dabei. teamorder gehört überall untersagt und streng bestraft. ansonsten wird motorsport langweilig.
bestes beispiel wie man es machen soll, sind rossi und lorenzo in der motoGP. die kämpfen voll gegeneinander.
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zyniker
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« Antworten #158 am: Juli 20, 2009, 12:47:39 »

dann hätte da genauso ne strafe hingehört.
gleiches recht für alle.
ich bleib dabei. teamorder gehört überall untersagt und streng bestraft. ansonsten wird motorsport langweilig.
bestes beispiel wie man es machen soll, sind rossi und lorenzo in der motoGP. die kämpfen voll gegeneinander.


Die wurden aber nicht bestraft und da können sie jetzt keine Bestrafung für andere Einfordern.

Zum Thema Teamorder: Erstens kann man Motorrad nicht mit Auto vergleichen, vorallem nicht mit Tourenwagen. Zweitens fahren hier auch noch beide um den Titel.

Generell: In einem Team sollte es keine Order geben müssen, sondern jedem Fahrer klar sein, daß am Ende die bestmögliche Platzierung für das Team rausgeholt werden muß. Da heißt es auch mal eigene Ambitionen zurück zustellen. Das ist auch keine Wettbewerbsverzerrung, sondern auch eine Anerkennung der Arbeit sämtlicher Mechaniker und Konstrukteure. Denn im Gegensatz zu einem Fahrer ist deren Risiko auf der Straße zu sitzen, wenn der Erfolg ausbleibt, doch recht hoch.
Daher ist dieses Verbot auch Blödsinn. Dann sollte man nur noch Einwagenteams erlauben.

Fall DTM: In der heutigen DTM ist das Problem wesentliche größer, da die Teams hier nur Formal bestehen, tatsächlich aber werksabhängig sind. Dieses System kultivierte Mercedes zu Zeiten der alten DTM, als sämtliche Mercedes-Fahrer (egal ob Werk oder Privat) die Konkurrenz zu blockieren hatten oder Notfalls eben abzuschießen. Damals geschah nicht's dagegen. Mercedes beschwerde sich erst, als Audi ebenfalls beschloss, den eigenen aktuellen Wagen Vorrang vor den Vorjahreswagen einzuräumen. Daraufhin wurde dieses Teamorderverbot ins Regelwerk aufgenommen - nur um von Mercedes gleich wieder missachtet zu werden.
Und solange die DTM nur von zwei Marken betrieben wird, wird dieser Kindergarten weitergehen. Warum soll sich Audi von Mercedes etwas gefallen lassen? Und umgekehrt scheint bei Mercedes zu gelten: Warum sollen wir uns an Regeln halten? Beide Marken sind letztlich von einander abhängig, hassen sich letztlich aber wie die Pest. Das einzig vernünftige wäre eine Auflösung der ITR und die Schaffung einer neuen, werksunabhängigen Aufsicht.
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SnookS
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« Antworten #159 am: Juli 20, 2009, 17:50:25 »

nur weil man früher falsch geurteilt hat, muss man das nicht heute auch noch machen. das wäre ja unsinn. sonst könnte man fehler ja nie revidieren.
wenn ich als schiri nie fehlentscheidung treffe, kann ich auch nicht durch eine andere versuchen die erste auszugleichen. das würde ja nie enden.

und mal ne frage an zyniker: kommt es mir nur so vor oder hast du irgendwas gegen mercedes? (nur um das hinzuzufügen: ich bin da in der dtm völlig neutral, nur kommt es mir so vor und das soll keine kritik sein, als hättest du was gegen die stuttgarter)
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SnookS
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« Antworten #160 am: Juli 20, 2009, 18:03:24 »

die audi-disqualifikationen haben wohl nicht direkt mit der team-order zu tun;:
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zyniker
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« Antworten #161 am: Juli 20, 2009, 23:28:26 »

nur weil man früher falsch geurteilt hat, muss man das nicht heute auch noch machen. das wäre ja unsinn. sonst könnte man fehler ja nie revidieren.
wenn ich als schiri nie fehlentscheidung treffe, kann ich auch nicht durch eine andere versuchen die erste auszugleichen. das würde ja nie enden.

Sicher aber man kann doch nicht die Regeln selbst machen, bestimmen wollen wie man sie auslegt und sich dann aufregen wenn ein Konkurrent, sich genauso verhält wie man selbst. Und das tut man mit Herrn Aufrecht.

Zitat
und mal ne frage an zyniker: kommt es mir nur so vor oder hast du irgendwas gegen mercedes? (nur um das hinzuzufügen: ich bin da in der dtm völlig neutral, nur kommt es mir so vor und das soll keine kritik sein, als hättest du was gegen die stuttgarter)

Mercedes ist mir an sich relativ egal, mir geht aber Haug mit seinem ständigen Gefasel von Fairness und Sportlichkeit auf den Keks, während er seine Fahrer permanent anweist unfaire Dinge zumachen. Ich erinnere da nur an das DTM-Rennen in Barcelona.
Darüber hinaus hat Mercedes die alte DTM kaputt gemacht, dies werden dir die meisten DTM-Fans aus dieser Zeit bestätigen. Opel wirkte dabei allerdings auch kräftig mit. BMW und Audi taten zwar auch nichts um den Privatfahrern wieder mehr Chancen einzuräumen, bekamen dann aber die Notbremse, als man sie dafür bestrafen wollte, daß sie bessere Autos als Mercedes hingestellt hatten.

Die Disqualifikationen sind dennoch lachhaft, danach hätte die Hälfte der Mercedes Wagen am Norisrennen gar nicht starten dürfen, da man vorsätzlich zuviele Runden im Qualify fuhr. Da gab es interessanterweiser nur eine Rückversetzung, aber keinen Ausschluß.


Im Allgemeinen finde ich DTM einfach nur noch öde. Daran sind beide Werke Schuld - und mit Opel war es auch nicht besser, da gab's eben nur drei verschiedene Fahrzeuge im Feld. Echte Privatteams gibt es leider nicht mehr. Anfangs versuchte man bei Opel und bei Audi die Kundenteams mehr von der Leine zu lassen, nachdem man damit aber nix gewonnen konnte, entschloss man sich eben zur selben Mauertaktik wie bei Mercedes.
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zyniker
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« Antworten #162 am: Juli 21, 2009, 13:25:29 »

Zum Unfall und Tod von Henry Surtees hat Jonathan Palmer, CEO des Promotors eine Erklärung herausgegeben. Die Übersetzung findet hier auf MSA Online

Ich zitiere aber mal einen Abschnitt

Zitat
...Die von Williams F1 gebauten Formel 2-Autos entsprechen komplett den FIA Formel 1 Sicherheitsregeln von 2005, einschliesslich der Rückhaltestränge an den Rädern, um das Risiko zu verringern, dass sich Räder bei einem Unfall lösen. Die F2 Auto haben auch die neuesten Standards aus der Formel 1, wie den Kopfschutz der Fahrer mit hohen Cockpit Seiten und seitlich verformbaren Strukturen. Wie in der Formel 1 sind diese Radrückhaltestränge jedoch keine absolute Garantie, dass ein Rad sich bei einem Unfall nicht löst, und in einem Formel-Rennwagen ist die Vorderseite des Kopfes unweigerlich einem, wenn auch kleinen, Risiko ausgesetzt, von einem anderen Autoteil getroffen zu werden. ...


Palmer's Sohn fährt übrigens auch F2 und fuhr und verpasste das herumfliegende Rad nur knapp.
« Letzte Änderung: Juli 21, 2009, 13:27:10 von zyniker » Gespeichert
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« Antworten #163 am: Juli 21, 2009, 13:58:58 »

Sicher aber man kann doch nicht die Regeln selbst machen, bestimmen wollen wie man sie auslegt und sich dann aufregen wenn ein Konkurrent, sich genauso verhält wie man selbst. Und das tut man mit Herrn Aufrecht.

Mercedes ist mir an sich relativ egal, mir geht aber Haug mit seinem ständigen Gefasel von Fairness und Sportlichkeit auf den Keks, während er seine Fahrer permanent anweist unfaire Dinge zumachen. Ich erinnere da nur an das DTM-Rennen in Barcelona.
Darüber hinaus hat Mercedes die alte DTM kaputt gemacht, dies werden dir die meisten DTM-Fans aus dieser Zeit bestätigen. Opel wirkte dabei allerdings auch kräftig mit. BMW und Audi taten zwar auch nichts um den Privatfahrern wieder mehr Chancen einzuräumen, bekamen dann aber die Notbremse, als man sie dafür bestrafen wollte, daß sie bessere Autos als Mercedes hingestellt hatten.

Die Disqualifikationen sind dennoch lachhaft, danach hätte die Hälfte der Mercedes Wagen am Norisrennen gar nicht starten dürfen, da man vorsätzlich zuviele Runden im Qualify fuhr. Da gab es interessanterweiser nur eine Rückversetzung, aber keinen Ausschluß.


Im Allgemeinen finde ich DTM einfach nur noch öde. Daran sind beide Werke Schuld - und mit Opel war es auch nicht besser, da gab's eben nur drei verschiedene Fahrzeuge im Feld. Echte Privatteams gibt es leider nicht mehr. Anfangs versuchte man bei Opel und bei Audi die Kundenteams mehr von der Leine zu lassen, nachdem man damit aber nix gewonnen konnte, entschloss man sich eben zur selben Mauertaktik wie bei Mercedes.
klar.
aber irgendwann muss man doch beginnen klare regeln zu schaffen, die dann voll allen eingehalten werden müssen. ein unabhängiges komitee wäre da sicher hilfreich.

haug ist wirklich ne linke trichine.
über das vergangene kann ich nicht viel sagen. war vor meiner zeit.
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« Antworten #164 am: Juli 21, 2009, 17:29:54 »

Zum Unfall und Tod von Henry Surtees hat Jonathan Palmer, CEO des Promotors eine Erklärung herausgegeben. Die Übersetzung findet hier auf MSA Online

Ich zitiere aber mal einen Abschnitt


Palmer's Sohn fährt übrigens auch F2 und fuhr und verpasste das herumfliegende Rad nur knapp.
So tragisch es auch ist, so viel Pech wie Surtees es hatte, ist nicht normal. Einen halben Meter in dem Moment weiter links, rechts, vorne, hinten gewesen, und es wär nix passiert.

Ich glaube, ein Sechser im Lotto ist wahrscheinlicher, als auf so ne Art von einem Rad getroffen zu werden.
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